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Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger aus Olbernhau und Umgebung,

mit dieser kleinen Information möchten wir uns Ihnen gern vorstellen!

 

Wir, dass sind die Olbernhauer Schützenvereine.

 

Die Olbernhauer Schützengesellschaft von 1828 e.V. kurz OSG und die

Schießleistungsgruppe Erzgebirge e.V. kurz SLG.

 

Warum zwei verschiedene Vereine?

Das liegt daran, dass die beiden Vereine unterschiedlichen
Dachverbänden unterstellt sind.

Die OSG ist Mitglied im Sächsischen Schützenbund und damit im Deutschen Schützenbund.
Die SLG ist Mitglied im Bund der Militär- u. Polizeischützen.
Der Grund hierfür liegt darin, dass in den verschiedenen Dachverbänden unterschiedliche
Sportdisziplinen gemäß der jeweiligen Sportordnungen angeboten werden.

Während im Deutschen Schützenbund das Augenmerk vor allem auf den Bereichen Luftdruck-,
Kleinkaliber- sowie Bogen- u. Armbrustsport liegt, sind es beim BDMP die Großkaliberdisziplinen
vor allem mit modernen Halbautomatischen Lang und Kurzwaffen sowie die Sportlichen Flinten
mit Vorderschaftrepetierflinten ( Pump Gun ) und Halbautomatischen Flinten.

Nichts desto trotz Arbeiten die beiden Vereine sehr eng zusammen und die Vorstände ergänzen sich.
Wir können mit diesem Konzept allen Schützen die Möglichkeit bieten, ein extrem breites
Spektrum an Sportdisziplinen wahrzunehmen.
Viele unserer Mitglieder sind in beiden Vereinen tätig und können so von dieser Lösung profitieren.

 

Zur Struktur:

Die OSG gliedert sich Momentan in eine Bogensportgruppe und eine Feuerwaffengruppe.

In der SLG haben sich Pistolen- und Revolverschützen, sowie Büchsen- und Flintenschützen gruppiert.
Natürlich sind auch hier wieder die meisten unserer Sportler in mehreren Gruppierungen aktiv.

 

Zur Geschichte:

Die OSG kann auf mehr als 190 Jahre Geschichte und Tradition zurückblicken.

Die SLG ist mit ihrer Gründung im Januar 2019 ein noch jünger Verein, dessen Dachverband selbst
erst im August 1979 gegründet wurde.

 

Training:

Da uns in Olbernhau leider noch kein eigener Schießstand zu Verfügung steht, trainieren wir auf
verschiedenen Schießständen in der Umgebung. Dazu gehören aktuell die Anlagen in:
Marienberg, Forchheim, Langenau, Wittgensdorf und Dörnthal.

Auf diesen Sportstätten wurden uns
durch die Betreiber eigene Trainingszeiten außerhalb ihrer Regelöffnungszeiten eingeräumt.

Dies bietet uns die Möglichkeit unser Training individuell und auf unsere Bedürfnisse gemäß der
Sportordnungen unserer beiden Dachverbände zu absolvieren. Für unsere Jungschützen und unsere
Gäste halten wir 14 verschiedene Vereinsfeuerwaffen vor mit denen trainiert werden kann.

Eine Übersicht finden Sie hier auf der Internetseite OSG. Die entsprechende Munition ist immer
ausreichend vorrätig und wird durch die Waffenverantwortlichen an den Trainingsterminen bereit gehalten.

 

Wer kann Schießsport betreiben:

Prinzipiell jede Bürgerin und jeder Bürger. Bei den Schusswaffen gibt es jedoch gesetzlich
bestimmte Altersbeschränkungen. So darf man mit 12 Jahren offiziell in das Schießen mit
Luftdruckwaffen, mit 14 Jahren in den Kleinkaliber und Flintensport und mit 18 Jahren in den
Großkalibersport einsteigen.
Wenn der Verdacht auf besonderes Talent der zuständigen Behörde plausibel gemacht werden kann,
besteht sogar die Möglichkeit ab dem Alter von 10 Jahren mit Ausnahmegenehmigung den
Schießsport zu beginnen. Beim Bogen- und Armbrustsport gibt es derzeit noch keine
Altersbeschränkung.

 

Warum Schießsport?:

Leider wird über uns Sportschützen immer wieder gewitzelt, „die machen doch bloß Löcher in
Pappe“. Doch Schießsport ist viel mehr als das! Wie bei jeder anderen Sportart stellt auch der
Schießsport in all seinen Facetten hohe Ansprüche an den Sportler. Nur wer in der Lage ist durch
intensives Training mit dem Hauptaugenmerk auf Kraft, Ausdauer und mentale Ausgeglichenheit
seinen Körper und seinen Geist so zu führen, das Waffenhaltung, und Abzugsverhalten auf einander
abgestimmt sind, erzielt in diesem Sport respektable Ergebnisse. Doch auch als Breitensport hat der
Schießsport seine Berechtigung. Gerade als Ausgleich zum stressigen Alltag kann man beim
Schießen wieder die innere Mitte finden und das egal ob mit Bogen, Pistole oder Gewehr.
Wir Schützenvereine sind außerdem eine wichtige Säule der Traditionspflege.
Die ersten Schützenvereine damals noch Bruderschaften genannt entstanden Mitte des 12.
Jahrhunderts. In der Anfangszeit nahmen diese Organisationen vor allem hoheitliche Aufgaben war.
Dazu gehörte der paramilitärische Schutz des jeweiligen Ortes oder Klosters sowie die
Brandbekämpfung. In der Folgezeit wurden die Schützengesellschaften weiterhin zur Sicherung
von Infrastruktur eingesetzt.

Der Sportliche und kulturelle Aspekt kam erst später, vor allem ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts
hinzu. Am 11.03.2016 wurde der Schießsport offiziell als immaterielles Kulturerbe durch die
Unesco anerkannt.
Gerade in einer Stadt wie Olbernhau, welche im 18. Jahrhundert die Waffenschmiede für die
sächsische Armee war, sehen wir uns als wichtiges sportlich/kulturelles Element der Gesellschaft.

 

Ist Schießsport teuer?:

Wie die meisten Hobbys oder Sportarten kostet natürlich auch der Schießsport Geld. Hierbei kommt
es darauf an in welchem Bereich und mit welcher Intensität man diesen Sport betreibt. Wir haben
unseren Sport bzw. unser Hobby mal mit anderen verglichen und dabei festgestellt, dass der
durchschnittliche Sportschütze weitaus günstiger trainiert als viele andere Sportler.

 

Fazit:

Aus unserer Sicht sollte man es sich nicht entgehen lassen den Schießsport einmal auszuprobieren.
Vielleicht lassen Sie sich ja bei einem unserer Trainings oder an unserer mobilen Schießbude von
den Vorzügen unseres Sportes überzeugen.

Mit freundlichen Grüßen,
die Vorstände der Olbernhauer Schützengesellschaft von 1828.e.V.

und der SLG Erzgebirge e.V.